RedotPay ermöglicht Einzahlungen aus PayPal, Wise und Revolut
RedotPay hat am 21. September 2026 Card Deposit vorgestellt: Geld gelangt direkt aus mehr als fünfzehn Apps auf das RedotPay-Konto, darunter PayPal, Wise und Revolut, laut Ankündigung mit weniger Schritten und niedrigeren Gebühren. Die RedotPay Card bezahlt aus genau diesem Kontoguthaben, weshalb der Weg des Geldes einen Teil der Kosten jeder Zahlung festlegt. Drei Wege hinein sind bereits dokumentiert, und ihre Preise liegen weit auseinander.
Überweisungen aus PayPal kosten 3 Prozent, mindestens einen Dollar
Die Überweisung startet auf der anderen Plattform, als Empfänger wird die RedotPay-Karte eingetragen, und das Geld landet als USDT im Kontoguthaben. Die Gebühr beträgt 3 Prozent, mit einem Dollar Mindestbetrag, sobald 3 Prozent weniger ergeben würden. Bei kleinen Summen ist dieser Mindestbetrag der eigentliche Preis: 10 Dollar einzahlen kostet 10 Prozent, 20 Dollar kosten 5 Prozent, und erst oberhalb von etwa 33 Dollar greift wieder der Prozentsatz. Verfügbar ist der Weg je nach Land und abhängig von der Politik der jeweiligen Plattform, eine Länderliste gibt es nicht. Dass eine Überweisung durchgeht, bleibt damit der einzige Beleg dafür, dass sie von einem bestimmten Ort aus funktioniert.
Eine Kredit- oder Debitkarte füllt das Konto in 0,5 bis 2 Stunden
Beim Kauf von Kryptowerten in der App lässt sich mit Kredit- oder Debitkarte bezahlen, und das gekaufte Guthaben kommt meist innerhalb von einer halben bis zwei Stunden an. Eine RedotPay-Karte ist dafür ausgeschlossen, die zahlende Karte muss also von woanders stammen. Die kartenausgebende Bank kann eine Bestätigung verlangen, bevor die Zahlung durchgeht, und das Angebot unterscheidet sich regional: In Großbritannien lässt sich USDT auf diesem Weg nicht kaufen. Eine Gebühr für diesen Weg steht auf keiner veröffentlichten Seite von RedotPay.
Banküberweisungen in Landeswährung sind der Weg, für den RedotPay nichts verlangt
Euro kommen über SEPA, Pfund über FPS, die Empfängerdaten je Währung zeigt die App im Moment der Einzahlung, und RedotPay erhebt keine eigene Gebühr. Zwei Bedingungen hängen daran. Die Überweisung muss von einem privaten Bankkonto kommen, denn ein Firmen- oder Geschäftskonto passt nicht zur verifizierten Identität auf der RedotPay-Seite und kann scheitern. Und eine Einzahlung, die in die Compliance-Prüfung gerät, braucht einen bis sieben Werktage statt sofort da zu sein. Scheitert sie und wird zurückgeschickt, können Korrespondenz- oder Empfängerbank unterwegs noch etwas abziehen.
Wise und Revolut können Geld hineinschicken, die Karte schickt keines zurück
Die RedotPay-Karte darf keine Mittel an Transferdienste und E-Wallet-Plattformen ausschütten, namentlich genannt sind bKash, Revolut, Skrill, URPAY und Wise. Der Verkehr läuft in eine Richtung. Diese Apps können das Konto aufladen, hinaus führen nur drei Wege: Kartenzahlungen, eine Kryptoauszahlung an eine andere Wallet oder eine Auszahlung in Landeswährung. Zurück zur Quelle geht es nicht. Wer mehr als einen Monatsbedarf auflädt, entscheidet sich damit für ein Guthaben, das im Wesentlichen nur durch Ausgeben wieder verschwindet.
Welcher Weg passt, hängt an Betrag und Währung. Kleine Summen zahlen beim Weg über Drittanbieter den Dollar Mindestgebühr, Überweisungen in Landeswährung kosten nichts, können aber eine Woche in der Prüfung liegen, und der Kartenkauf ist der schnelle Weg ohne veröffentlichten Preis. Zum neuen Weg liegt bislang nur die Formulierung niedrigere Gebühren vor, weshalb die Zahl, die die App vor dem Bestätigen einer Einzahlung anzeigt, die maßgebliche ist.
Quellen: Unterstützung für Überweisungen von Drittanbietern (z. B. PayPal), Kryptowerte bei RedotPay mit Karte kaufen, Unterstützte Einzahlungsmethoden, Gebührenregeln für Einzahlungen, Unterstützt die RedotPay-Karte Bargeldtransfers?