← Zurück zum Blog

OKX Card verdreifacht Cashback auf Ausgaben außerhalb des SGD

OKX Singapur zahlt auf Käufe mit der OKX Card, die in einer anderen Währung als dem Singapur-Dollar abgerechnet werden, das Dreifache des regulären Cashback-Satzes für Nicht-VIP-Kunden. Die Aktion läuft einen Monat, verlangt eine Anmeldung vor dem Bezahlen und steht nur Kunden offen, die OKX SG als Accredited Investors verifiziert hat.

Der Standardsatz für reguläre Nutzer liegt bei 2 %. Verdreifacht ergibt das 6 % auf berechtigte Fremdwährungsausgaben. Ob daraus mehr Geld wird, hängt am Limit.

Das Monatslimit entscheidet, was der Satz wert ist

Zu jeder Cashback-Stufe gehört ein Monatslimit: 50 US-Dollar pro Monat für reguläre Nutzer, 400 bei VIP 1, 600 bei VIP 2, 800 bei VIP 3 und 1.000 ab VIP 4. Erst diese Obergrenzen machen aus einem Prozentsatz einen Betrag.

Bei den üblichen 2 % ist die Grenze von 50 US-Dollar nach 2.500 US-Dollar berechtigter Ausgaben erreicht. Bei 6 % liegt derselbe Deckel bereits bei rund 833 US-Dollar. Bleibt das Limit während der Aktion unverändert, erhöht der Multiplikator nicht, wie viel ein regulärer Karteninhaber im Monat verdienen kann – er lässt ihn dieselben 50 US-Dollar nur dreimal schneller erreichen.

Daran hängt, für wen sich das Angebot lohnt. Wer im Aktionsmonat unter 833 US-Dollar in Fremdwährung ausgibt, bekommt tatsächlich mehr als zuvor. Wer eine Reise mit mehreren tausend Dollar Auslandsumsatz plant, stößt früh an die Decke und erhält am Ende dieselben 50 US-Dollar, nur eher. Ob das Limit für die Aktion angehoben wird, hat OKX nicht veröffentlicht – und genau diese eine Zahl trennt die beiden Fälle.

Der Multiplikator hängt am Nicht-VIP-Satz

Der Bonus wird auf den regulären Satz ohne VIP-Status gerechnet, also Basis 2 % und Aktionssatz 6 %, unabhängig von der Stufe des Karteninhabers.

Ab VIP 3 lohnt sich deshalb eine Rechnung vor der Anmeldung. Ab VIP 4 liegt der laufende Satz ohnehin bei 10 % mit einem Monatslimit von 1.000 US-Dollar. Ein Aktionssatz von 6 % mit der Obergrenze der Regulärstufe wäre bei beiden Zahlen ein Rückschritt. Wie der Bonus mit bestehenden Stufen zusammenwirkt, hat OKX nicht veröffentlicht. Karteninhaber höherer Stufen haben damit den stärksten Grund, die Bedingungen in der App zu prüfen, statt anzunehmen, dass die Aktion zu ihren Gunsten wirkt.

Privatkunden in Singapur sind vollständig ausgeschlossen

Cashback auf die Karte setzt bei OKX Singapur eine Verifizierung als Accredited Investor nach Abschnitt 4A des Securities and Futures Act 2001 voraus, und der Kunde muss der Behandlung als solcher zugestimmt haben. Privatanleger sind vom Cashback-Programm generell ausgeschlossen, mit oder ohne Aktion. Diese Hürde betrifft die Prämie, nicht die Karte.

Darunter liegen zwei weitere Mechaniken. Die Karte muss mit USDG aufgeladen werden, und Cashback entsteht ausschließlich bei USDG-Zahlungen. Gutgeschrieben wird es in USDG auf das OKX Pay-Konto, etwa 24 Stunden nach der Abrechnung. Wer mit einem anderen Stablecoin auflädt, steht unabhängig von Stufe und Aktion außerhalb des Programms.

Die Anmeldung muss vor den Ausgaben erfolgen

Die Aktion verlangt eine ausdrückliche Anmeldung auf der Aktionsseite in der OKX-App, und zwar vor den Ausgaben, nicht danach. Start- und Enddatum sowie der Umgang mit dem Limit stehen dort und nicht auf einer öffentlichen Seite. Damit ist die App der einzige Ort, an dem sich die beiden wertbestimmenden Fragen klären lassen: ob die Grenze von 50 US-Dollar steigt und wann das Fenster schließt.

Der Währungsumtausch gehört getrennt betrachtet. OKX erhebt weder Transaktions- noch Fremdwährungsgebühren, doch bei jeder nötigen Umrechnung fällt ein marktbasierter Spread an. Der steht außerhalb der Cashback-Rechnung und verschwindet auch während einer Aktion nicht. Die aktuell erfassten Konditionen stehen auf der Seite zur OKX Card.

Quellen: OKX Card Cashback-Programm, OKX Card Singapur