Lava Card nimmt Starlink und Discord in die 5-Prozent-Stufe auf
Lava teilte am 29. September mit, dass Einkäufe bei Starlink und Discord auf der Lava Card bis zu 5 % Rückvergütung in Bitcoin bringen. Gleichzeitig steht die Händlerliste erstmals als eigene Seite online, nachdem frühere Ankündigungen sie nur im Text beschrieben hatten. Die Seite nennt 15 Händler und ordnet sie drei Kategorien zu.
Starlink und Discord sind die ersten Partner außerhalb der Entwicklerwerkzeuge
Dreizehn der fünfzehn stehen unter AI tools: OpenAI, Anthropic, xAI, Cognition, Cursor, Perplexity, GitLab, Supabase, Vercel, OpenRouter, Factory AI, Maple AI und Hermes Agent. Als anrechenbare Ausgaben nennt Lava dort Abonnements, Nutzungsrechnungen, Arbeitsplätze und Guthaben — also praktisch jede Form, in der ein Entwicklerkonto abgerechnet wird.
Starlink eröffnet die Kategorie Connectivity, Discord die Kategorie Social, jede mit einem einzigen Händler. Beide sind als neu markiert. Damit erreicht das Programm eine andere Gruppe: Wer keine Abonnements für AI-Dienste und keine Cloud-Rechnung hat, fand in der oberen Stufe bisher überhaupt nichts.
Gleich groß sind die beiden Neuzugänge nicht. Ein Starlink-Konto verursacht eine monatliche Gebühr plus Hardware, sodass eine einzelne Rechnung mehr wert sein kann als ein Jahr Discord Nitro. Eine Kategorie mit einem kleinen Händler verlängert die Liste, verschiebt aber kaum Umsatz.
Jedes Händlerangebot hat eigene Zeiträume, Regionen und anrechenbare Einkäufe
Lava schreibt das auf der Partnerseite ausdrücklich: Jedes Angebot hat eigene Bedingungen zu Zeiträumen, Regionen und der Frage, welche Einkäufe zählen. Neben allen fünfzehn Händlern steht "up to 5% back", eine konkrete Quote für einen einzelnen Händler steht nirgends.
5 % ist damit eine Obergrenze über einer Reihe voneinander unabhängiger Angebote, nicht eine Programmquote. Wer außerhalb der Region eines Angebots einkauft, erhält stattdessen die normale Kartenquote. Auch die Verfügbarkeit schwankt nach Region, das räumt Lava selbst ein. Dass ein bestimmter Händler in einem bestimmten Land eine bestimmte Quote zahlt, lässt sich mit den veröffentlichten Seiten nicht bestätigen; die frühere Ankündigung zu den AI-Händlern hatte dieselbe Lücke, bevor es die Liste überhaupt gab.
Vorab prüfen lässt sich das schon wegen des Zeitpunkts nicht. Die Rückvergütung wird nach der Abrechnung eines Einkaufs gutgeschrieben, meist innerhalb von 24 Stunden, teils nach einem bis drei Tagen. Die Quote steht also erst nach der Belastung fest. Erstattete oder rückabgewickelte Einkäufe bringen nichts, und bereits gutgeschriebene Beträge werden wieder abgezogen.
Die erste Auszahlung setzt 100.000 Sats voraus
Für die Auszahlung verlangt Lava mindestens 100.000 Sats. Die Beispiele auf der eigenen Seite reichen von 750 Sats bei einer GitLab-Rechnung bis zu 1.500 bei Discord und Anthropic, dazwischen Supabase mit 1.250 und Cursor mit 1.000.
In dieser Größenordnung liegen zwischen Start und Auszahlungsgrenze Dutzende Einkäufe bei Partnern. Wer monatlich zwei Abonnements für AI-Dienste und eine Starlink-Rechnung bezahlt, sammelt lange, bevor etwas abrufbar ist, und der Bestand lautet die ganze Zeit auf Bitcoin. Zwischen Verdienen und Auszahlen bewegt sich der Betrag mit dem Kurs in beide Richtungen — anders als ein Guthaben, das in Dollar liegen bleibt.
Nützlich ist die Händlerliste deshalb vor allem dort, wo die Ausgaben bei Partnern ohnehin gebündelt und wiederkehrend sind. Wer nur Discord dazunimmt, sieht ein kleines Sats-Guthaben auf eine Grenze zulaufen, die Jahre entfernt sein kann, und nichts auf der Seite deutet darauf hin, dass sich das Minimum am Ausgabevolumen orientiert.
Quoten, Händlerlisten und Bedingungen entsprechen dem Stand der veröffentlichten Seiten von Lava zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Andere Karten mit Bitcoin-Belohnung setzen andere Mindestbeträge, und die Kartenübersicht stellt die aktuellen Bedingungen nebeneinander.
Quellen: Lava Card merchant partners, Lava Card, Ankündigung auf X.