KAST Business öffnet Warteliste für USD-Firmenkonten und Team-Karten
KAST hat am 1. September KAST Business angekündigt und erweitert damit seine Stablecoin-Karte für Privatkunden zu einem Firmenkonto: ein gemeinsames USD-Guthaben, sofort ausgestellte virtuelle Karten für jedes Teammitglied und Cashback, der in Dollar statt in Punkten ausgezahlt wird. Die offizielle Seite präsentiert es als Wartelisten-Produkt mit „Request Access" und einem fünfteiligen Qualifizierungsformular, keine Selbstbedienungs-Anmeldung.
Dieser Unterschied zählt mehr als die Feature-Liste selbst. Laut Website erhält ein Unternehmen bei einer Bewerbung „innerhalb von 24 Stunden" eine Entscheidung, sofern es qualifiziert ist. Bestehende KAST-Personal-Nutzer sparen sich einen Schritt: Ihre Identitätsprüfung wird übernommen, sodass ein genehmigtes Business-Konto schneller aktiv wird.
Die Compliance-Last liegt beim Unternehmen, nicht bei jedem Karteninhaber
Inhaber und Admins durchlaufen eine vollständige Identitätsprüfung, dieselbe Stufe wie bei einem persönlichen KAST-Konto. Zum Team hinzugefügte Mitarbeiter reichen nur Basisangaben ein, ohne separate KYC-Prüfung pro Karte. Diese Aufteilung ist der praktische Grund, warum das Produkt „Hunderte virtuelle Karten, sofort ausgestellt" versprechen kann: Die Compliance-Last liegt beim Unternehmen, nicht bei jedem einzelnen Karteninhaber.
Karten greifen auf ein einziges gemeinsames Guthaben zu, und die Ausstellung selbst ist kostenlos. Admins legen ein Tageslimit pro Karte fest, und ein Mitarbeiter sieht nur seine eigene Karte, nicht das Firmenguthaben oder die Karten der Kollegen. Für eine Agentur oder ein Remote-Team, das Auftragnehmer bezahlt, ersetzt diese Kombination, ein finanziertes Guthaben, sofortige Karten pro Person, keine individuelle KYC-Prüfung pro Karte, genau das, wofür sonst ein Geschäftskonto und ein eigenes Kartenprogramm nötig wären.
Die Cashback-Rate entspricht nicht der Privatkarte
Die KAST-Seite nennt bis zu 3% Cashback auf Geschäftseinkäufe, ausgezahlt in Dollar statt in Punkten, dazu bis zu 8% APY auf ungenutztes Guthaben und bis zu 10% Rabatt auf Cloud-Ausgaben wie AWS oder Google Cloud. Diese 3% liegen unter der 5%-Cashback-Kampagne, die KAST zuvor auf der Kast Card für private Ausgaben in Shopping, Dining und Travel gefahren hat, ein Hinweis darauf, dass Geschäfts- und Privatprodukt getrennt bepreist werden und keine gemeinsame Prämientabelle teilen.
Zahlungen erreichen Teammitglieder und Lieferanten in über 170 Ländern, mit lokalen Auszahlungen in mehr als 18 Währungen sowie internationalen Überweisungen für Lieferanten. Was KAST noch nicht veröffentlicht, ist eine Länderliste: Die FAQ sagt nur, die Verfügbarkeit „variiert je nach Rechtsraum und unterliegt behördlicher Genehmigung", weshalb ein Unternehmen außerhalb der im Anmeldeformular gelisteten Optionen US, UK, EU, LatAm, MENA oder SEA seine Berechtigung vorab prüfen sollte, statt Zugang vorauszusetzen.
Quelle: KAST Business